Modul-Handbuch – Kieferorthopädie

Vorbemerkung

Die DTMD University richtet ihr Lehrangebot primär auf klare und transparente Lernziele aus und verfolgt damit systematisch den Wandel von der an medizinischen Hochschulen üblichen Ausrichtung an Inhalten und Wissen hin zur Fokussierung auf Lernergebnisse.

Mit dem „shift from teaching to learning“ setzt die DTMD University auf ein ganzheitliches Kompetenzverständnis auf der Basis partizipativer Formate. Neben fachspezifischem Wissen und Fertigkeiten geht es dabei um situationsbedingte und personengebundene Fähigkeiten, die sich bewusst auch auf Haltungen, Emotionen, Werte und Motivationen beziehen.

Bei ihren berufsbegleitenden postgradualen Masterstudiengängen widmet die DTMD University dem Anwendungs- und Praxisbezug große Bedeutung zu, wobei der Blick auf die Studierenden, ihre Kompetenzen und ihre Kompetenzentwicklungsziele gerichtet ist.

Die DTMD University verfolgt einen kontinuierlichen Zirkel-Prozess von Wissen und Verstehen, Analyse, Planung, Organisation und Implementierung. Die Transparenz der Kompetenzziele und die Reflexion der eigenen Kompetenzen unterstützt den Studierenden in seinem Lernprozess ebenso wie in seinem beruflichen Werdegang.

 

Modul 1: Einleitung, Diagnostik, Behandlungsmittel

 

Modulkürzel EiDiBe ECTS 4
Art des Moduls Workload gesamt (h) 88
Niveau Master Präsenszeit (h) 8
Studiensemester 1 Selbststudium (h) 80
Praxis (h)
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 1 Tag
Art der Veranstaltung Präsensveranstaltung Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

Diese Lehrveranstaltung dient der Einführung der Studierenden in das Fach der Kieferorthopädie mit ihren Indikationen, ihrer Anwendung und Zielsetzung.

Die verschiedenen Formen der Dysgnathie werden vorgestellt. Anhand klinischer Fälle werden beispielhaft typische kieferorthopädische Probleme mit ihrer anschließenden Lösung demonstriert.

Die in der Kieferorthopädie angewandten diagnostischen Mittel, wie Klinik, Modellanalyse und bildgebende Methoden, werden vorgestellt. Auf diese wird in späteren Modulen detailliert eingegangen.

Des Weiteren bekommen die Studierenden einen Überblick über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und Kriterien zur Therapieentscheidung. Diese sind abhängig von Dysgnathiestatus und Patientenfaktoren wie Compliance, Dentition und Alter. Herausnehmbare und festsitzende Apparaturen, Funktionskieferorthopädie, Chirurgie und weitere kieferorthopädische Möglichkeiten werden mit ihren Anwendungsgebieten, ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt.

Die Struktur eines typischen Behandlungsablaufs in seinem zeitlichen Verlauf von erstmaliger Patientenvorstellung bis zum Therapieabschluss und zur Nachsorge wird exemplarisch dargestellt.

Lehrinhalte § Einführung in die Kieferorthopädie

§ Anwendung und Zielsetzung der Kieferorthopädie

§ Fallvorstellungen

§ Einführung in die kieferorthopädische Diagnostik

 

 

 

 

Modul 2: Diagnostik I

 

Modulkürzel Dia-I ECTS 5
Art des Moduls Workload gesamt (h) 128
Niveau Master Präsenszeit (h) 8
Studiensemester 1 Selbststudium (h) 100
Praxis (h) 20
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 1 Tag
Art der Veranstaltung Präsensveranstaltung Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

§ Praktische Kurse

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

Nach dieser Lehrveranstaltung kennen die Studierenden die Grundlagen der kieferorthopädischen Diagnostik und können diese praktisch umsetzen.

Neben der allgemeinen Anamneseerhebung sind ihnen die besonderen kieferorthopädischen Aspekte hinsichtlich der anamnestischen Gesprächsführung bekannt. So spielen beispielsweise Fehlbildungen, Wachstum und Vorbehandlungen hier eine besondere Rolle neben der Tatsache, dass es sich oft um eine Fremdanamnese handelt.

Ebenso erlernen sie den Ablauf der klinischen Untersuchung in der Kieferorthopädie, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es sich vielmals um pädiatrische oder adoleszente Patienten handelt, was bestimmte Umgangsformen mit dem Patienten und in der Kommunikation mit den Erziehungsberechtigten erforderlich macht.

Des Weiteren beschäftigt sich diese Lehrveranstaltung mit der Modellanalyse, welche einen wichtigen Pfeiler in der kieferorthopädischen Diagnostik darstellt. Nach einem theoretischen Teil über die Anforderungen an die Herstellung und das Vermessen der Modelle wird die Modellanalyse in einem praktischen Teil anhand klinischer Beispiele geübt.

Lehrinhalte § Anamnese

§ Klinische Untersuchung

§ Modellanalyse

 

 

 

 

 

Modul 3: Diagnostik II

 

Modulkürzel Dia-II ECTS 5
Art des Moduls Workload gesamt (h) 128
Niveau Master Präsenszeit (h) 8
Studiensemester 1 Selbststudium (h) 100
Praxis (h) 20
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 1 Tag
Art der Veranstaltung Präsensveranstaltung Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

§ Praktische Kurse

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

In dieser Lehrveranstaltung setzen sich die Studierenden intensiv mit der bildgebenden Diagnostik in der Kieferorthopädie, ihrer Interpretation und Analyse sowie der kieferorthopädischen Planung anhand von Röntgenbildern auseinander.

Zunächst wird die Fotoanalyse behandelt, welche der Verlaufs- und Erfolgskontrolle dient und die sichtbaren funktionellen und ästhetischen Missverhältnisse sowie Veränderungen erfassen soll. Die Studierenden lernen, wie intra- und extraorale Aufnahmen anzufertigen sind und worauf bei der Analyse zu achten ist.

Die in der Kieferorthopädie verwendeten Röntgenverfahren werden im Einzelnen besprochen. So zeigt das Orthopantomogramm als Übersichtsaufnahme das Dentitionsalter und anatomische Verhältnisse im parodontalen Apparat an. Über das Fernröntgenseitenbild, welches für die kieferorthopädische Planung unabdingbar ist, werden Profilverlauf, Zahn- und Kieferstellungen sowie Wachstumsmuster ermittelt. Moderne dreidimensionale Verfahren wie die digitale Volumentomografie gewinnen zunehmend an Bedeutung und werden in diesem Modul behandelt.

Die Studierenden lernen, wie man mithilfe der kephalometrischen Röntgenanalyse einen für den Patienten geeigneten Behandlungsplan erstellt. Hierbei werden in einem komplexen Prozess genau definierte Punkte, Ebenen und Winkel auf dem Fernröntgenseitenbild eingezeichnet, in Beziehung zueinander gebracht und mit Normwerten verglichen. Anhand der Ergebnisse wird die Diagnose erhoben und ein Behandlungsplan erstellt. Das korrekte Anfertigen einer solchen Zeichnung erfordert viel Übung, welche die Studierenden in dieser Lehrveranstaltung erlangen sollen. Es werden in praktischen Übungen verschiedene klinische Fälle am Fernröntgenseitenbild mit sämtlichen Punkten und Strecken gezeichnet.

 

Ein weiteres Thema dieses Moduls ist die wissenschaftliche und anschauliche Präsentation von Patientenfällen, welche die Grundlage für die folgenden Lehrveranstaltungen darstellt. Die Studierenden lernen, welche Patientendaten und welches Bild- und Anschauungsmaterial notwendig ist, um einen Patientenfall anschaulich darzustellen.

Lehrinhalte § Fotoanalyse

§ Orthopantomogramm

§ Fernröntgenseitenbild

§ Digitale Volumentomografie

§ Planung

§ Zeichnen verschiedener klinischer Fälle

§ Übung der FRS-Analyse an Fernröntgenseitenbildern

§ Präsentation klinischer Fälle

 

 

 

Modul 4: Präsentation und Schreibetechnik, Anatomie: Wachstum, Knochen- und Zahnbewegung

Modulkürzel PrAna ECTS 4
Art des Moduls Workload gesamt (h) 88
Niveau Master Ø Präsenszeit (h) 8
Studiensemester 1 Ø Selbststudium (h) 80
Ø Praxis (h)
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 1 Tag
Art der Veranstaltung Präsensveranstaltung Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

 

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

In diesem Modul wird das im vorherigen Modul bereits angeschnittene Thema der Fallpräsentation vertieft. Die für die anschauliche Demonstration notwendigen Parameter werden besprochen.

Daneben erhalten die Studierenden eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten inklusive der Literaturrecherche und Interpretation von Studien. Sie sollen in der Lage sein, selbstständig einen Fachartikel zusammenzustellen und später eine Masterthesis zu verfassen.

 

Ein weiteres Ziel dieser Lehrveranstaltung ist die Auffrischung des anatomischen Wissens der Studierenden. Sie können relevante Strukturen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich benennen sowie räumlich und funktionell einordnen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Anatomie und Physiologie des Wachstums und der Bewegung von Knochenstrukturen, Zähnen und Zahnhalteapparat.

Lehrinhalte § Verfassen eines Fachartikels

§ Verfassen einer Masterthesis

§ Anatomie

§ Wachstum und Zahnbewegung

 

 

 

Modul 5/6: Herausnehmbare Apparaturen im Milch- und Wechselgebiss

 

Modulkürzel HeApp ECTS 9
Art des Moduls Workload gesamt (h) 216
Niveau Master Präsenszeit (h) 16
Studiensemester 1 Selbststudium (h) 180
Praxis (h) 20
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 2 Tage
Art der Veranstaltung Präsensveranstaltung Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

§ Präsentationen

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Deutsch, Englisch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

Die im vorangegangenen Modul anatomischen Lehrinhalte werden aufgefrischt und vertieft. Dem Wachstum und der Bewegung von Knochenstrukturen, Zähnen und Zahnhalteapparat wird dabei besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Den Studierenden werden zunächst einfache kieferorthopädische Apparaturen vorgestellt um einen ersten Eindruck über herausnehmbare Lösungen zu vermitteln.

Es folgt eine Einführung in die Funktionskieferorthopädie. Hierbei werden die bei der funktionellen Beanspruchung des stomatognathen Systems entstehenden, von der Muskulatur ausgehenden Kräfte so umgewandelt, dass Einzelzahnstellungen und auch die Lage der Kiefer zueinander verändert werden können. Die genaue Funktionsweise, zeitliche Aspekte in Bezug auf die Wachstumsphase sowie die verschiedenen Apparaturen werden den Studierenden vermittelt.

Weitere Behandlungsmethoden wie aktive Platten (Schwarz’sche Platten), welche mithilfe von Schrauben und/oder Federn die Zähne aktiv bewegen können, maxilläre Expansion, „2by4“-Bögen, und „bite-jumping“-Apparaturen werden erläutert.

Im Anschluss präsentieren vier Studierende Fachartikel nach den zuvor geübten Prinzipien.

Lehrinhalte § Anatomie: Wachstum, Knochen- und Zahnbewegung

§ Einfache orthopädische Apparaturen

§ Funktionskieferorthopädie

§ Behandlungsmethoden (Schwarz’sche Platten, maxilläre Expansion, „2by4“, „bite-jumping“-Apparaturen)

§ Präsentation von Fachartikeln

 

 

 

 

Modul 7/8: Festsitzende Techniken – Basics

Modulkürzel FeTeBa ECTS 10
Art des Moduls Workload gesamt (h) 256
Niveau Master Präsenszeit (h) 16
Studiensemester 1 Selbststudium (h) 200
Praxis (h) 40
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 2 Tage
Art der Veranstaltung Präsensveranstaltung Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

§ Praktische Kurse

§ Präsentationen

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

Diese Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit den Grundlagen der festsitzenden Technik. Es werden verschiedene Bracket-Technologien und adhäsive Verfahren mit ihren Materialien und Anwendungsgebieten vorgestellt. In praktischen Übungen an einem starren Typodonten erlernen die Studierenden die adhäsive Befestigung von Brackets, das Setzen von Bändern und das Einligieren von Bögen im Labor.

Verschiedene Verankerungselemente mit ihren Vor- und Nachteilen sowie ihren Indikationen werden vorgestellt. Im Anschluss an Demonstrationen üben die Studierenden das Anpassen von Transpalatinalbögen, Quadhelices und Lingualbögen.

Vier Fachartikel werden von den Studierenden vorgestellt.

Lehrinhalte § Brackets

§ Adhäsive Techniken

§ Laborübungen am starren Typodonten

§ Übung von Basistechniken: adhäsive Befestigung von Bracktes, Bebänderung, Einligieren von Bögen

§ Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden

§ Präsentation von Fachartikeln

 

 

 

 

Modul 9: Festsitzende Techniken – Biomechanik I

Modulkürzel Bio-I ECTS 5
Art des Moduls Workload gesamt (h) 128
Niveau Master Präsenszeit (h) 8
Studiensemester 2 Selbststudium (h) 100
Praxis (h) 20
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 1 Tag
Art der Veranstaltung Präsensveranstaltung Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

§ Praktische Kurse

§ Präsentationen

 

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Deutsch, Englisch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

Diese Lehrveranstaltung bringt den Studierenden die Biomechanik der Interaktion zwischen Bracket, Bogen und Zahn nahe.

Zur Veranschaulichung werden praktische Übungen am beweglichen Typodonten durchgeführt. Die durch die Behandlung resultierende Stellungsänderung der Zähne lässt sich anschließend im Wasserbad darstellen und trägt zum Verständnis der im Bracket-Bogen-System entstehenden Kräfte und zur Vermeidung von Behandlungsfehlern bei.

Es folgt die Präsentation von vier Fachartikeln.

Lehrinhalte § kieferorthopädische Bögen

§ Bracket-Bogen-Interaktion

§ Praktische Übungen am beweglichen Typodonten mit Wasserbad

 

Modul 10: Festsitzende Techniken – Biomechanik II

 

Modulkürzel Bio-II ECTS 4
Art des Moduls Workload gesamt (h) 88
Niveau Master Präsenszeit (h) 8
Studiensemester 2 Selbststudium (h) 80
Praxis (h)
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 1 Tag
Art der Veranstaltung Präsensveranstaltung Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

§ Präsentationen

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

Diese Lehrveranstaltung dient der Vertiefung der in dem vorangegangenen Modul erlernten Inhalte. Es wird ein tieferer Einblick in die komplexe Biomechanik der kieferorthopädischen Behandlungen gewährleistet. Dabei wird insbesondere auf die Bracket-Bogen-Interaktion eingegangen. Ebenso werden mögliche daraus resultierende Probleme sowie ihre Vermeidung und Behebung besprochen.

Vier Studierende stellen ihre Fachartikel vor.

Lehrinhalte § Biomechanik

§ Bracket-Bogen-Interaktion – Vertiefung

§ Präsentation von Fachartikeln

 

 

 

 

Modul 11/12: Fallpräsentation I

Modulkürzel Fall-I ECTS 10
Art des Moduls Workload gesamt (h) 256
Niveau Master Präsenszeit (h) 16
Studiensemester 2 Selbststudium (h) 200
Praxis (h) 40
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 2 Tage
Art der Veranstaltung E-Modul/ Webinar Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

§ Präsentationen

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

In dieser Lehrveranstaltung werden klinische Fälle vorgestellt, welche kieferorthopädisch gelöst wurden. Hierbei wird der gesamte Behandlungsablauf, von der ersten Vorstellung des Patienten, über die Diagnostik und die Planung bis zum Behandlungsabschluss und zur Nachsorge anschaulich dargestellt.

Dabei handelt es sich zunächst um einfache Fälle; später werden komplexere Fälle mit mittlerem Schwierigkeitsgrad präsentiert, welche mit Multiband-Apparaturen gelöst wurden.

Die angewandten kieferorthopädischen Techniken werden mithilfe von intraoralen Fotografien genauer erläutert. Ebenso werden das Outcome sowie mögliche alternative Behandlungen mit besonderem Augenmerk auf den Erfahrungsschatz der Behandler diskutiert.

Es werden vier Fachartikel durch Studierende präsentiert.

Lehrinhalte § Präsentation spezifischer klinischer Fälle

§ Einfache Fälle

§ Fälle mit moderatem Schwierigkeitsgrad/ Komplexität

§ Präsentation von Fachartikeln

 

 

 

 

Modul 13: Festsitzende Techniken – Spezialfälle I

Modulkürzel SpezFall-I ECTS 5
Art des Moduls Workload gesamt (h) 128
Niveau Master Präsenszeit (h) 8
Studiensemester 2 Selbststudium (h) 100
Praxis (h) 20
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 1 Tag
Art der Veranstaltung Präsensveranstaltung Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

§ Praktische Kurse

§ Präsentationen

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

In dieser Lehrveranstaltung werden anspruchsvolle Fälle, wie sie beispielsweise in der Erwachsenen-Kieferorthopädie vorkommen, und ihre kieferorthopädische Lösung präsentiert. Anschließend werden Spezialtechniken für komplexe biomechanische Situationen mit hohem Verankerungsanspruch vorgestellt, demonstriert und am beweglichen Typodonten praktisch geübt.

Dabei handelt es sich insbesondere um das Aufrichten gekippter Zähne mittels einer Aufrichtefeder sowie die Overlay-Technik, bei der ein zusätzlicher Nickel-Titan-Bogen beispielsweise zur vertikalen Einstellung der Frontzähne oder der Behandlung eines Tiefbisses angewendet wird.

Vier Studierende präsentieren Fachartikel.

Lehrinhalte § Aufrichtetechnik

§ Overlay-Technik

§ Präsentation von Fachartikeln

 

 

 

 

 

Modul 14: Festsitzende Techniken – Spezialfälle II

Modulkürzel SpezFall-II ECTS 5
Art des Moduls Workload gesamt (h) 128
Niveau Master Präsenszeit (h) 8
Studiensemester 2 Selbststudium (h) 100
Praxis (h) 20
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 1 Tag
Art der Veranstaltung Präsensveranstaltung Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

§ Praktische Kurse

§ Präsentationen

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

Diese Veranstaltung schließt sich an das vorangegangene Modul an: Es werden komplexe kieferorthopädische Fälle mit hohem Verankerungsanspruch, welche beispielsweise in der Behandlung von Erwachsenen auftreten können, behandelt. Diese werden am Wachs-Typodonten praktisch geübt. Es werden Fachartikel von vier Studierenden präsentiert.
Lehrinhalte § Praktische Übung komplexer Fälle

§ Präsentation von Fachartikeln

 

 

 

 

Modul 15/16: Festsitzende Techniken – Knochenverankerung

Modulkürzel FeTeKno ECTS 10
Art des Moduls Workload gesamt (h) 256
Niveau Master Präsenszeit (h) 16
Studiensemester 2 Selbststudium (h) 200
Praxis (h) 40
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 2 Tage
Art der Veranstaltung Präsensveranstaltung Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

§ Praktische Kurse

§ Präsentationen

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

In dieser Lehrveranstaltung wird die absolute Verankerung mittels kieferorthopädischer Implantate behandelt. Dabei handelt es sich um Mini-Implantate, welche sich nur temporär intraoral befinden und daher als transitoric anchoring devices (TADs) bezeichnet werden. Durch Gummis und Drähte werden die mit Brackets versorgten Zähne am Kiefer verankert, sodass eine schnellere und effizientere Zahnbewegung ermöglicht wird.

Nach einem theoretischen Teil, welcher sich mit den Indikationen, den Vor- und Nachteilen sowie dem genauen Ablauf einer solchen Behandlung beschäftigt, wird dieses Verfahren praktisch am Typodonten geübt.

Lehrinhalte § Absolute Verankerungskonzepte mit TADs

§ Praktische Übungen am Typodonten

§ Präsentation von Fachartikeln

 

 

 

 

 

Modul 17/18: Logopädie, Dyskinesien

Modulkürzel LoDy ECTS 8
Art des Moduls Workload gesamt (h) 176
Niveau Master Präsenszeit (h) 16
Studiensemester 3 Selbststudium (h) 160
Praxis (h)
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 2 Tage
Art der Veranstaltung Präsensveranstaltung Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

§ Präsentationen

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

Dieses Modul beleuchtet funktionelle Probleme, die während oder als Folge von kieferorthopädischen Behandlungen auftreten können. Das Verständnis ihrer Entstehung ist Voraussetzung für die richtige Diagnose und die zielführende Therapie, ohne dabei Einbußen im Behandlungserfolg in Kauf nehmen zu müssen.

Hierbei spielt die kraniomandibuläre Dysfunktion eine besondere Rolle: Dabei handelt es sich um ein multifaktorielles Geschehen, welches sich in einem individuell unterschiedlichen Symptomkomplex aus beispielsweise Kopf- und Nackenschmerzen, Zahnschmerzen unklarer Ätiologie, Ohrgeräuschen und Ohrenschmerzen äußert. Die Studierenden erlernen die Pathogenese, Klassifikation, Diagnostik und Therapie der kraniomandibulären Dysfunktion. Verschiedene Aufbissschienen und ihre Indikationen, Vor- und Nachteile sowie Materialien werden vorgestellt.

Ebenso werden wichtige Aspekte der Bewegungstherapie behandelt.

Da die psychosomatische Ebene hier eine besondere Rolle spielt, werden den Studierenden wichtige Aspekte der Kommunikation und Patientenedukation vermittelt.

Des Weiteren spielt die Logopädie eine wichtige Rolle in der Kieferorthopädie, da zum einen Sprachfehler durch Zahnfehlstellungen bedingt sein können und zum anderen Fehlstellungen oftmals durch den muskulären Einfluss der umgebenden Strukturen verstärkt oder verursacht werden. Die Studierenden erlernen die genauen Zusammenhänge und was bei der interdisziplinären Therapie zu beachten ist.

Abschließend werden vier Fachartikel durch Studierende vorgestellt.

Lehrinhalte § Funktionsstörung und kraniomandibuläre Dysfunktion

§ Aufbissschienen

§ Physiotherapie

§ Logopädie

§ Präsentation von Fachartikeln

 

 

Modul 19/20: Fallpräsentation II – orthognathe Chirurgie

 

Modulkürzel Fall-II ECTS 10
Art des Moduls Workload gesamt (h) 256
Niveau Master Präsenszeit (h) 16
Studiensemester 3 Selbststudium (h) 200
Praxis (h) 40
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 2 Tage
Art der Veranstaltung Präsensmodul Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

§ Präsentationen

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

Diese Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit der ortognathen Chirurgie. Bei ausgeprägten Dysgnathien ist ab einer bestimmten Diskrepanz die kieferorthopädische Behandlung allein nicht zuführend und eine chirurgische Lösung sollte zusätzlich angestrebt werden. Die Studierenden lernen, in welchen Gebisssituationen und in welchem Patientenalter solche Operationen indiziert sind. Ebenso kennen sie den genauen Behandlungsablauf, welcher die Erarbeitung des Therapieplans, die kieferorthopädische, zahnärztliche und oralchirurgische Vorbehandlung, den labortechnischen Aspekt sowie die Nachbehandlung beinhaltet.

Die einzelnen Operationsmethoden wie beispielsweise die sagittale Umstellungsosteotomie nach Obwegeser und Dal Pont, Le-Fort I Osteotomien und chirurgische Gaumennahterweiterungen mit den verwendeten Schrauben und Platten werden vorgestellt und bildlich veranschaulicht.

Die labortechnische Herstellung und der Einsatz der verschiedenen Op-Schienen (Splints) wird dargestellt.

Die Risiken und Komplikationen einer solchen Behandlung sind ebenfalls Teil der Lehrveranstaltung. Anhand klinischer Beispiele wird der gesamte Prozess einer kieferorthopädisch-chirurgischen Behandlung mit klinischen Bildern demonstriert.

Ein weiteres Thema dieses Moduls ist der Einsatz der digitalen Volumentomografie in der Kieferorthopädie.

Moderne Geräte weisen eine geringe Strahlendosis auf und sollten zur Darstellung verlagerter Zähne und zur Planung und Behandlungskontrolle eingesetzt werden. Die Studierenden lernen, wann und wie eine DVT-Aufnahme sinnvoll einzusetzen und zu beurteilen ist.

Es werden vier Fachartikel von den Studierenden vorgestellt.

Lehrinhalte § Orthognathe Chirurgie

§ Digitale Volumentomografie in der Kieferorthopädie

§ Präsentation von Fachartikeln

 

Modul 21/22: Festsitzende Techniken – Spezialfälle III

Modulkürzel SpezFall-III ECTS 10
Art des Moduls Workload gesamt (h) 256
Niveau Master Präsenszeit (h) 16
Studiensemester 3 Selbststudium (h) 200
Praxis (h) 40
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 2 Tage
Art der Veranstaltung Präsensmodul Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

§ Praktische Kurse

§ Präsentationen

 

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

In diesem Modul werden anspruchsvolle Fälle mit einem hohen Schwierigkeitsgrad behandelt. Dabei handelt es sich um komplexe kieferorthopädische Fragestellungen, welche oftmals nur durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Kieferorthopäden, Zahnärzten, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen, Logopäden und Physiotherapeuten sowie weiteren Fachrichtungen zu beantworten sind. Die festsitzende Versorgung wird dabei praktisch am Typodonten geübt.

Außerdem erhalten die Studierenden in dieser Veranstaltung die Möglichkeit, Fragen zu stellen, um unklare Sachverhalte zu klären.

Anschließend stellen vier Studierende Fachartikel vor.

Lehrinhalte § Festsitzende Versorgung anspruchsvoller Fälle

§ Fragestunde

§ Präsentationen

 

Modul 23: Festsitzende Techniken – Behandlungsabschluss

Modulkürzel BeAb-I ECTS 5
Art des Moduls Spezialisierungsmodul Workload gesamt (h) 128
Niveau Master Präsenszeit (h) 8
Studiensemester 4 Selbststudium (h) 100
Praxis (h) 20
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 1 Tag
Art der Veranstaltung Präsensmodul Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

§ Praktische Kurse

 

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

Diese Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit der Fertigstellung einer kieferorthopädischen Behandlung. Die meist adhäsiv befestigten Elemente einer festsitzenden Versorgung müssen zunächst fachmännisch entfernt werden, was als „Debonding“ bezeichnet wird. Anschließend werden die Zähne von Kunststoffresten befreit. Die Studierenden lernen, wie Zahnschädigungen, welche beispielsweise in Form von Schmelzausrissen auftreten können, vermieden werden und welches Instrumentarium beim Debonding benötigt wird.

Ein weiterer wichtiger Punkt zur Sicherung des Behandlungsergebnisses ist die Retention. Es werden verschiedene Techniken angewandt, welche die Zähne daran hindern sollen, sich wieder in ihre Ausgangslage zurückzubewegen. Somit wird dem umliegenden Weich-, und auch Hartgewebe Zeit gegeben, sich an die neue Situation anzupassen und sie zu stabilisieren. Die Studierenden erlernen die verschiedenen Techniken in Theorie und Praxis. Hier wird insbesondere das biegen eines Retainers geübt, welches ein gewisses Maß an Übung und Geschick erfordert.

Lehrinhalte § „Debonding“

§ Retention

§ Stabilität

§ Praktische Übung: Biegen eines Retainers

 

 

Modul 24: Festsitzende Techniken – Ästhetische Kieferorthopädie

Modulkürzel Beab-II ECTS 5
Art des Moduls Workload gesamt (h) 128
Niveau Master Präsenszeit (h) 8
Studiensemester 4 Selbststudium (h) 100
Praxis (h) 20
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 1 Tag
Art der Veranstaltung Präsensmodul Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Vorlesung

§ Präsentationen

 

Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch Empfohlene optionale Programmeinheiten
Lehrergebnisse/

Kompetenzen

In dieser Lehrveranstaltung werden spezielle Methoden der Kieferorthopädie behandelt, welche aufgrund des wachsenden ästhetischen Anspruchs und des steigenden Alters seitens der Patienten an Bedeutung gewinnen. Hierbei handelt es sich zum einen um die sogenannte „Aligner“-Technik. Dabei kommen transparente Kunststoffschienen, welche nach einer gewissen Zeit gewechselt werden, zum Einsatz. Die Studierenden lernen neben den Grundlagen, den Indikationen und Vor- und Nachteilen einer solchen Behandlung, was bei der Planung, welche oft computergestützt ist, zu beachten ist. Ebenso wird der finanzielle Aspekt beleuchtet.

Zum anderen wird die Lingualtechnik behandelt. Hier werden festsitzende Apparaturen adhäsiv an den Innenflächen der Zähne befestigt. Die Studierenden lernen die hierzu notwendigen Arbeitsschritte im Labor und am Behandlungsstuhl und die Unterschiede zur Labialtechnik.

Im Anschluss stellen vier Studenten Fachartikel vor

Lehrinhalte § Aligner-Technik

§ Lingualtechnik

§ Präsentationen

 

 

Modul 25: Examen

Modulkürzel Ex ECTS 6
Art des Moduls Workload gesamt (h) 128
Niveau Master Präsenszeit (h) 8
Studiensemester 4 Selbststudium (h) 120
Voraussetzungen Hochschulabschluss

im Fach Zahnmedizin

Dauer 1 Tag
Art der Veranstaltung Präsensmodul Gruppengröße 25-35
Lehrmethode § Prüfung Name der Dozenten
Unterrichtssprache Englisch, Deutsch Empfohlene optionale Programmeinheiten

 

 

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