DBA / DAM Promotionsstudium

Berufsbegleitend zum Doktortitel

Die wichtigsten Informationen zum DTMD Promotionsstudium auf einen Blick
Bezeichnung Doctorate in Advance Medicine DAM bzw. Doctorate in Business Administration DBA
Akademischer Abschluss Der akademische Doktorgrad durch Promotion entspricht der höchsten Stufe (Niveau 8) des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR), des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) und des internationalen ISCED-2011 der UNESCO.
Sprache Deutsch oder Englisch
Dauer 6 Semester
Modell Berufsbegleitendes postgraduales universitäres Studium
Abschluss Doktorarbeit I(Thesis) und mündliches Kolloquium (Verteidigung)
Anzahl der Module 12
Leistungspunkte 120 ECVETs
Workload Insgesamt 3.025 Stunden
Studienbeginn / Studienort Februar/März 2021 (Deutsch), Schloss Wiltz, Luxemburg
Termine Terminübersicht ab Januar 2021 verfügbar
Zulassungsvoraussetzungen Masterabschluss und mehrjährige Berufspraxis bzw. nachhaltiger Nachweis besonderer beruflicher Kompetenzen gemäß VAE
Studiengebühren € 33.000 in 3 Teilzahlungen à € 11.000 jeweils zu Jahresbeginn, spätestens bis 15. 1.

Deutschsprachige Doktorandenschule in Advanced Medicine (DAM) und Business Administration (DBA) an der DTMD University Luxemburg

Das seit 2004 im Großherzogtum Luxemburg etablierte European Institute for Knowledge and Value Management (EIKV), Herausgeber der „EIKV Schriftenreihe zum Wissens- und Wertemanagement“, bündelt in Zusammenarbeit mit der DTMD University for Digital Technologies in Medicine and Dentistry (DTMD University) und internationalen universitären Kooperationspartnern die Aktivitäten in Lehre und Forschung des berufsbegleitenden deutschsprachigen DAM/DBA Doktorandenprogramms im Schloss Wiltz in Luxemburg.

Zwischen PhD- und DBA-Programmen gibt es grundlegende Unterschiede. Beide Promotionskonzepte verfolgen unterschiedliche Ziele und adressieren unterschiedliche Zielgruppen. Während PhD-Programme sich an jüngere Hochschul-Absolventen wenden, sind DBA-Studien ausschließlich für berufstätige Entscheidungsträger mit umfangreicher Praxiserfahrung gedacht. Sie werden vornehmlich als sogenanntes Blended-Learning berufsbegleitend angeboten, bei dem sich Präsenzphasen und Online-Lernen abwechseln.

Die Doktorandenschule der DTMD University spricht in erster Linie approbierte Ärztinnen und Ärzte sowie Führungskräfte mit einem anerkannten Master-Hochschulabschluss und mindestens fünf Jahren Berufserfahrung in eigener Praxis, Klinik, Forschungseinrichtung, Unternehmung oder Verwaltung an, die:

  • ihre fachlichen, beruflichen und sozialen Kompetenzen in einer hochwertigen wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Promotionsarbeit, der These, dokumentieren möchten, mit der Möglichkeit, diese in der Schriftenreihe des EIKV zu veröffentlichen und damit international zugänglich zu machen,
  • ihre beruflichen Fähigkeiten und ihre fachliche Expertise durch einen persönlichen, wissenschaftlich abgesicherten Reflexions- und Forschungsprozess aufwerten wollen,
  • dabei ihr persönliches Profil und ihre bisherigen beruflichen Leistungen mit einem anerkannten akademischen Titel zur Geltung bringen möchten.

Zeitlicher Ablauf der Promotionsstudienganges

Insgesamt durchlaufen die Doktorandinnen und Doktoranden in den beiden DAM- und DBA- Promotionsstudiengängen der DTMD University

im 1. Studienjahr fünf fachübergreifende gemeinsame und

im 2. Studienjahr drei fachspezifische getrennte Präsensmodule.

Die Module finden jeweils von Freitag (14:00 Uhr) bis Sonntag (13:00 Uhr) statt.

Im zweiten und dritten Jahr sind zudem jeweils zwei eintägige Fortschrittskontroll-Seminare zu absolvieren. Der Fokus liegt dabei auf jenen Aspekten der Forschungsfrage(n), die noch nicht oder noch nicht zur Zufriedenheit der Doktoranden und ihrer Betreuer analysiert und gelöst werden konnten.

Das dritte Studienjahr ist vornehmlich der Arbeit an der Thesis und der Vorbereitung des Kolloquiums mit der Verteidigung der Doktorarbeit vor der Prüfungskommission gewidmet.

Mit dem Promotionsprogramm erwirbt der Doktorand insgesamt 120 ECVET-Credits (Europäisches Leistungspunktesystem gemäß dem Brügge-/Kopenhagen-Prozess), die absolut gleichwertig zu den ECTs des Bologna-Prozesses sind.

Die verpflichtende individuelle Betreuung der Doktorandinnen und Doktoranden sieht vor, dass mindestens alle sechs Wochen ein Informations- und Wissenstransfer mit der Erstbetreuerin bzw. dem Erstbetreuer stattfindet.

Dies kann durch ein persönliches Treffen, per E-Mail oder Videokonferenz erfolgen.

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