Neues Buch zur postgradualen Weiterbildung im Gesundheitswesen

von Prof. Dr. André Reuter
mit Beiträgen von Prof. Dr. Dr. Thomas Gergen und Prof. Dr. Ralf Rössler

Der Diskurs über die postgraduale Weiterbildung im Gesundheitswesen setzt eine grundlegende Auseinandersetzung mit der Lissabon-Agenda und dem Brügge/Kopenhagen-Prozess, dem europäischen Pendant zum national ausgelegten Bologna-Prozess, voraus. Während der Bologna-Prozess die universitäre Erstausbildung adressiert, steht der Brügge-/Kopenhagen-Prozess der EU-Kommission für die europaweite Harmonisierung der beruflichen Bildung.

Die EU-Kommission schreibt in ihrem Memorandum zum Lebenslangen Lernen: „Hauptakteu­re von Wissensgesellschaften sind die Menschen. Was in erster Linie zählt, ist die Fähigkeit der Menschen, Wissen zu produzieren und dieses Wissen effektiv und intelligent zu nutzen, und dies unter sich ständig verändernden Rahmenbedingungen. Wollen sie diese Fähigkeit voll entwickeln, müssen die Menschen bereit und in der Lage sein, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und – kurz gesagt – aktive Staatsbürger zu werden. Lebenslange Aus- und Weiterbildung ist für alle der beste Weg, um den Herausforderungen des Wandels zu begeg­nen.“ Eindeutiger lassen sich Anspruch und Zielsetzung des Buches über die zertifizierte und akkreditierte postgraduale Weiterbildung der DTMD University kaum beschreiben.

Berufsbegleitende postgraduale Weiterbildungsmaßnahmen im Gesundheitswesen erfüllen ihren Sinn und Zweck nur, wenn sie studierendenzentriert, ergebnisorientiert und eindeutig Praxis bezogen ausgelegt und durchgeführt werden. Der rasante Fortschritt in der Medizin, die Ent­wicklung der Alterspyramide der Bevölkerung und Änderungen im Anspruchsdenken der Menschen fordern, dass Lernen nie aufhören darf. Ziel einer berufsbegleitenden postgradua­len Weiterbildung im Gesundheitswesen ist es mithin, die Berufsfähigkeit von Ärztinnen und Ärzten auf hohem Niveau zu erhalten und konsequent auszubauen.

Information und Wissen sind sozioökonomische Ressourcen, intangible Wirtschaftsgüter sowie immaterielle Vermögenswerte. Sie legen auch im Gesindheitswesen sowie in der Pflege den Grundstein für zukunftsweisendes Struk­tur-/Organisations- und Beziehungskapital.

Die DTMD University for Digital Technologies in Medicine and Dentistry verfolgt mit ihren berufsbegleitenden postgradualen Weiterbildungsmaßnahmen eine konsequente Prozess- und Outcome-Orientierung mit dem Anspruch eines Paradigmenwechsels von der dozentengesteuerten Wissensvermittlung hin zur studierendenzentrierten Kompetenzentwicklung. Der vor­liegende Band 37 der EIKV Schriftenreihe zum Wissens- und Wertemanagement beschreibt Grundlagen und Rahmenbedingungen dieser Entwicklung.

Band 37 der EIKV-Schriftenreihe zum Wissens- und Wertemanagement können Sie kostenfrei hier downloaden