Die „therapie Leipzig“ richtet sich als größte Fachmesse dieser Art vor allem an Sportmediziner, Sportzahnmediziner und Sportzahntechniker, an Sportherapeuten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten sowie an Trainer und Übungsleiter im Reha- und Gesundheitssport ebenso wie an Krankengymnasten, Masseure und medizinische Bademeister. Mit ihrem Kongress für Therapie, Medizinische Rehabilitation und Prävention bietet sie einen umfassenden Marktüberblick und informiert über aktuelle Branchentrends.

Seit der ersten Veranstaltung im Jahr 2001 verzeichnet die „therapie Leipzig“ ein deutliches Aussteller- und Flächenwachstum, was nicht zuletzt auf das begleitende Kongressangebot mit interdisziplinärer Fortbildung von wissenschaftlichen Seminaren bis hin zu praxisnahen Workshops zurückzuführen ist.

Das neue Institut für Sportmedizin und Sportzahnmedizin an der DTMD University in Luxemburg nutzte das diesjährige Messeforum in Leipzig, um sich zusammen mit der DGZMS, der Deutschen Gesellschaft Zahnmedizin und Medizin für Sportler, einem breiten Fachpublikum vorzustellen.

Ziel des neuen Instituts ist eine fachübergreifende Vernetzung aller Disziplinen der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie der interdisziplinären Medizin im weiträumigen Bereich des oralen und perioralen Gesundheitswesen. Dabei stehen prophylaktische, präventive, kurative und leistungsfördernde Maßnahmen für Sportler im Vordergrund. Als An-Institut an der DTMD University in Luxemburg versteht sich das Institut für Sportmedizin und Sportzahnmedizin als Bindeglied zwischen Theorie, Praxis, Behörden und Verbänden sowie der Politik.

Dazu Zahnärztin Kerstin Jäger MSc., MSc., Vorsitzende und Leiterin des Instituts: „Das Institut für Sportmedizin und Sportzahnmedizin an der DTMD University in Luxemburg fühlt sich dem Brügge-Kopenhagen Prozess verpflichtet, den Mitgliedern der Heilberufe auf allen Ausbildungsstufen eine durchgehende und offene Qualifizierungs-Perspektive zu gewährleisten. Daher begrüßen wir das Angebot der DTMD University, für ausgewählte curriculare Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen ECVET-Credits zu vergeben.“ Und Prof. Dr. Ralf Rössler, Dekan der DTMD University ergänzt: „ECVET, das Europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung, basiert auf dem Konzept der Lernergebnisorientierung unabhängig von Lernalter, Lernort, Lerndauer und Lernkontext. Die EU-Kommission unterstützt diesen bildungspolitischen Prozess nachhaltig. Konsequent angewendet gewährleistet das ECVET-Konzept ein hohes Maß an Transparenz, Offenheit und Durchgängigkeit im europäischen Qualifikationsrahmen und beschränkt sich im Gegensatz zum Bologna-Prozesse nicht auf die universitären Stufen sechs bis acht, sondern schließt gezielt Ausbildungsberufe ein.“ Dies ist nach Angaben von Rössler für die postgraduale berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung, wie die DTMD sie anbietet, von besonderer Bedeutung und kann dazu beitragen, den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen gezielt abzubauen. Auch für Quereinsteiger und im Ausland ausgebildetes Fachpersonal gäbe es damit gute Ein- und Aufstiegschancen.

Und Kerstin Jäger ergänzt: „Sportler und vor allem Leistungssportler wollen sich auf ihren Körper verlassen können. Dies gilt nicht nur für ihr Herz-Kreislaufsystem und ihren Bewegungs­apparat, sondern verstärkt auch für ihre Zahn- und Mundgesundheit. Orthopädische und funktionelle Befunde haben nicht selten eine dentosacrale Ursache. Genau deshalb ist das Zusammenwirken von Sportmedizin und Sportzahnmedizin von eminenter Bedeutung.“

 

Rückfragen richten Sie bitte an Kerstin Jäger, E-Mail: kerstin.jaeger@institut.dtmd.eu

 

Messestand der DGZMS, Zä. K. Jäger, St. Köhler und N. Kirstein

Prof. Dr. Ralf Rössler, Dekan der DTMD University

Kerstin Jäger, MSc.,MSc., Leiterin der Instituts für Sportmedizin und Sportzahnmedizin an der DTMD University